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Ihr Outlook / Thunderbird funktioniert nicht mehr mit ProGlaser (MAPI-Fehler) ?

Dieses Problem wird durch Windows-Updates verursacht. Microsoft verhindert mit den neueren Windows-Updates, dass andere Programme per MAPI Mailprogramme (z.B. Outlook, Thunderbird) nutzen. Das MAPI-Protokoll wurde einfach deaktiviert und wird nicht mehr unterstützt.

 

Diesbezüglich nehmen Sie bitte mit Ihrem IT-Betreuer Kontakt auf.

  1. Manchmal hilft das Ausführen von fixmapi.exe, aber beim nächsten Windows-Update könnte das Problem wieder auftreten.
  1. Eine andere Möglichkeit wäre, das alte Outlook 2010 zu installieren; hier wird das MAPI-Protokoll wieder von Windows installiert. Auch hier könnte es allerdings passieren, dass bei einem der nächsten Windows-Updates die Probleme wieder auftauchen.

 

WENN SIE AUF NUMMER SICHER GEHEN WOLLEN:

Für diesen Fall haben wir bereits Anfang 2017  für das ProGlaser-Programm ein eigenes, unabhängiges Mailprogramm gekauft und integriert. Dieses lizenzierte Mailprogramm wird durch Windows-Updates nicht gestört.

Sie müssten nur die Mailfunktionen entsprechend umschalten und einstellen:

Diese Einstellungen nehmen Sie bitte für jeden einzelnen Arbeitsplatz separat vor. Denn erstens kann es sein, daß Outlook/Thunderbird mit ProGlaser auf einigen Rechnern bei Ihnen noch funktioniert, auf anderen aber nicht mehr. Außerdem haben oft verschiedene Arbeitsplätze verschiedene Email-Absender-Adressen (Name der Mitarbeiter).

 

Umschalten → Einstellungen → Sonstige → email → SMTP

Beim ersten Versuch, eine e-mail zu senden, geben Sie bitte folgende Parameter ein:

Links: "Von":   Ihre Absenderadresse

Rechts:    Mail-Server-Einstellungen (bekommen Sie von Ihrem Mail-Provider)

              Serveradresse und  Port(25, 275,587)

              (Wahrscheinlich) Häkchen bei Autorisierung

              Benutzername

              Passwort

              (Wahrscheinlich) Häkchen bei SSL

 

Achtung aggressives Computer-Virus !

Sehr geehrte ProGlaser-Kunden, in letzter Zeit häufen sich die Meldungen bezüglich des Computer-Virus Locky bzw. dessen Varianten Indian oder Osiris. Wir möchten Sie daher dringend vor diesem Virus warnen! Bei Locky handelt es sich um einen aggressiven Erpressungs-Trojaner welcher sich rasant in Deutschland verbreitet. Derzeit werden ca. 5.300 Neuinfektionen mit dem Windows-Trojaner durch gefälschte E-Mails pro Stunde gezählt.

Problemstellung:

Locky verschlüsselt und sperrt alle Ihre Daten, entweder sofort oder zeitversetzt. Laut Experten hebelt er sogar Sicherheitseinstellungen in Microsoft Outlook aus. Durch eine aktuell veränderte Verbreitungsmethode wird er auch von Antiviren-Programmen nicht erkannt. Der Versender bietet meist wenige Stunden nach Angriff durch das Virus das „Freikaufen“ der Daten an bzw. hinterläßt in den befallenen Verzeichnissen eine .txt-Datei mit Informationen, an wen wieviel Euro zu zahlen sind, damit die Daten wieder entschlüsselt werden. Die "Lösegelder" sind mittlerweile von einigen hundert Euro auf bis zu 2000 Euro angestiegen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät dringend, auf keinen Fall auf die Lösegeldforderungen einzugehen, sondern Anzeige zu erstatten. In vielen Fällen würden auch nach einer Zahlung die Daten nicht wieder entschlüsselt. Zudem verschwindet durch eine eventuelle Zahlung der Virus nicht von Ihrem Rechner – er bleibt als Zeitbombe weiterhin auf Ihren Laufwerken !!

Was Sie präventiv tun können:

Öffnen Sie bitte niemals Mail-Anhänge, die Sie vom Betreff her nicht zuordnen können! Die gefährlichen Anhänge werden mit den Dateiendungen DOC, DOCX, XLS, XLSX, ZIP oder neuerdings auch als JavaScript versendet und geben sich in der Regel als Bewerbungsschreiben, Rechnungen, Mahnungen oder auch Urlaubsdokumente aus. Derzeit befinden sich sogar E-Mails im Umlauf, die als angeblichen Absender das Bundeskriminalamt (BKA) vorgeben und mit "Steven Braun (IT-Beauftragter) Bundeskriminalamt" unterzeichnet sind. Der bislang bekannte Betreff dieser E-Mails lautet "Offizielle Warnung vor Computervirus Locky ". Das Bundeskriminalamt warnt: Diese E-Mail stammt nicht vom BKA! In der E-Mail befindet sich ein Anhang, der keinesfalls geöffnet werden sollte, da es sich hierbei um eine Schadsoftware handelt. Das BKA rät den Empfängern, diese E-Mails sofort zu löschen!

Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig in nicht zu großen zeitlichen Abständen, idealerweise auf eine externe Festplatte. Zu beachten ist hier, dass die externe Festplatte NUR dann angedockt ist, während sie die Daten aufnimmt. Sobald das Backup fertig ist, ziehen Sie bitte die externe Festplatte vom Rechner. Dies ist wichtig, da das Virus im Ernstfall auch auf diese Festplatte zugreifen würde. Achten Sie bitte darauf, dass Sie oder Ihr IT-Betreuer diese Daten regelmäßig täglich oder wöchentlich sichern. Nur auf diese Weise können Ihre Kunden-, Lieferanten- und Rechnungsdaten im Ernstfall gerettet werden.

Deaktivieren Sie das Ausführen von Makro-Codes (Programme, die gewisse Aufgaben automatisch ausführen) auf Ihrem Rechner. Locky & Co verbreiten sich über Makro-Codes, die über Office-Dokumente (.doc, .docx, xls, xslx, .zip usw.) per E-Mail auf Ihren Rechner gelangen. Die größte Gefahr lauert also, wenn Ihre Mail- und Office-Programme so eingestellt sind, dass sie Makro-Codes ohne Nachfrage ausführen. Am sichersten ist es also, wenn Sie in Outlook, Word und Excel das Ausführen von Macro-Codes deaktivieren bzw. einschränken.

Gehen Sie dabei jeweils folgendermaßen vor: Klicken Sie auf "Optionen" (bei Outlook 2010 z.B. über "Start" --> "Optionen", bei Word/Excel über "Datei" --> "Optionen"), im sich nun öffnenden Fenster klicken Sie auf "Sicherheitscenter/TrustCenter", dann auf "Einstellungen für Sicherheitscenter/TrustCenter". Nun öffnet sich ein neues Fenster, klicken Sie dort auf "Einstellungen für Makros". Dort wählen Sie entweder "Alle Makros ohne Benachrichtigung deaktivieren" (von uns empfohlen) oder "Alle Makros mit Benachrichtigung deaktivieren" (hier fragt das Programm jedesmal, ob das Makro geöffnet werden soll). Zum Abschluss bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit "OK", dann klicken Sie noch einmal "OK" um das Einstellungsmenü zu verlassen.

• Grundsätzlich sollte zum Schutz des eigenen Computers immer eine aktuelle Virenschutz-Software bzw. Firewall genutzt werden. Dies erhöht die Chancen, dass es erst gar nicht zu einer Infektion mit der Schadsoftware kommt.

Was Sie im Ernstfall tun können:

• Sofern bereits eine angehängte Datei heruntergeladen und ausgeführt wurde, sollte ein kompletter Systemscan mit einem Anti-Viren-Produkt erfolgen.

• Auch ist zu beachten, dass nach Ausführung der Schad-Datei zumindest die Gefahr besteht, dass Zugangsdaten für Internet-Dienste bereits ausgespäht wurden. In jedem Fall sollten Sie Zugangsdaten, z.B. Passwörter, von einem nicht-infizierten Gerät aus ändern.

Kommen Sie bitte schnellstens auf uns zu, damit wir Sie beim Wiederherstellen Ihres ProGlaser Programmes bestmöglich unterstützen können.

 

 

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